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Korrekt komprimiert: Audiokompression mit FLAC

Okay, dass Vinyl-Revival wird so schnell nicht den Todesstoß für das mp3-Format bedeuten. Das vom deutschen Fraunhofer-Institut entwickelte Audioformat ist eben praktisch: Es komprimiert Musik schnell und zuverlässig, braucht wenig Speicherplatz und lässt sich quasi auf jedem Gerät mit digitalem Speicher und Lautsprecher abspielen. Blöd dabei ist nur, dass die Qualität im Vergleich zur Audio-CD doch deutlich leidet.

Das stört beim privaten Musikhören nicht großartig, aber wenn ihr den Mitschnitt eures letzten Gigs oder die neueste Studioaufnahme für ein digitales Demo-"Tape" nutzen wollt, sollte dessen Akustik schon so gut wie möglich sein, damit die volle Bandbreite eures Sounds transportiert wird.

Die Lösung: Der free lossless audio codec, kurz FLAC. Dieser Codec ermöglicht eine verlustfreie Kompression von Audiodateien. Drei Minuten Sound in bester Tonqualität nehmen dabei gerade einmal 15 MB Speicherplatz in Anspruch. Immer noch mehr als bei mp3, aber deutlich weniger als auf einer Audio-CD.

Wenn ihr euch für FLAC interessiert, könnt ihr euch hier nützliches Wissen zu den technischen Daten und über Programme zum Erstellen und Anhören von Dateien im FLAC-Format aneignen.

Oder ihr greift eben doch ganz vintage zum Plattenspieler oder Tapedeck. Denn egal ob analog oder digital: Am Ende macht der Ton die Musik.

Bildrechte: Flickr vinyl kills the mp3 industry Acid Pix CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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